Fotolia 73868470 SubscriptiUnsere Arbeit folgt dem Gedanken des Empowerments.
Dieser Begriff ist in etwa mit Selbstbefähigung zu beschreiben.

Der Denkansatz des Empowerments hinterfragt jedoch auch die bestehenden Machtstrukturen zwischen „Helfer“ und „Hilfeempfänger“. Er wendet sich gegen die hiermit unterstellte „Hilflosigkeit“, da Ressourcen zur Selbstbestimmung geschwächt und oft zementiert werden. So entstehen die „erlernte Hilflosigkeit“ und die dauerhafte Abhängigkeit von Hilfen.

Der Blick des Empowerments liegt nicht auf den Schwächen und Abhängigkeiten des Individuums, sondern richtet sich auf die Stärken und Ressourcen.
Erfolge lassen sich im Rahmen des Empowerments nicht an den Werten der „Normalbiografie“ bewerten. Jeder Rückgewinn von Selbstwertgefühl und die Stärkung des Vertrauens in die eigene Kraft und Handlungsfähigkeit ist ein Erfolg, der durch das Empowerment angestoßen werden soll.

Im Gedanken des Empowerments sind Menschen „kompetente Konstrukteure eines gelingenden Alltags ... , die handelnd das lähmende Gewicht von Fremdbestimmung und Abhängigkeit ablegen und in immer größeren Maßen Regisseure der eigenen Biografie werden. Dieses Vertrauen in die Stärken der Menschen, in produktiver Weise die Belastungen und Zumutungen der alltäglichen Lebenswirklichkeit zu verarbeiten, ist der Kern und Kristallisationspunkt aller Empowerment-Gedanken." (Norbert Herriger 2002, S.70ff)

Empowerment ist gekennzeichnet durch
  • Vertrauen in die Fähigkeit jedes Einzelnen zu einem gelingendem Lebensmanagement
  • die Akzeptanz von „Eigen-Sinn“ und der Respekt vor unkonventionellen Lebensentwürfen
  • den Verzicht auf entmündigende Expertenurteile über die Definition von Lebensproblemen
  • eine Orientierung an der Lebenszukunft der Adressaten
Daheim STATT HEIM Eingliederungshilfe
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